Ein Aufstand gegen das Neo-Normative:
"Der erste Spieler denkt sich eine Ziffernkombination aus, die der zweite Spieler zu erraten versucht."
Das generische Maskulinum definiert eine Rolle und kein Geschlecht und ist damit
eine
rein grammatische und
keine biologische, soziologische oder soziale Kategorie,
wie es uns der ideologische Kampfbegriff "gendergerechte Sprache"
suggerieren * soll,
um böswillig Neid und Zwietracht zwischen den Geschlechtern zu säen ("Ich bin nicht gemeint / 'nur mitgemeint'.").
Es regelt grammatikalisch elegant einen komplexen Sachverhalt:
Es ist
niemand "gemeint", "nicht gemeint" oder "nur mitgemeint" weder "der"/ein Mann noch "die"/eine Frau.
Es wird von der Person des Spielers abstrahiert und sich auf das Wesentliche, "das Spielen" konzentriert.
Es ist völlig egal, ob "der Spieler" ein Mann, eine Frau, ein Mädchen, ein Junge, "divers",
eine natürliche, juristische oder überhaupt keine Person, ein Alien oder ein Computerprogramm ist.
Es kommt nur auf die Rolle und die damit verbundene Funktion und Aufgabe an, die immer gleich ist:
"Der Spieler" denkt sich eine Ziffernkombination aus.
Keine andere Ausdrucksweise leistet im Deutschen das Gleiche.
"Gendern" gibt hingegen nur vor, inklusive Sprache zu sein.
Die Endung "-in" / "-innen" ist
rein weiblich und schließt damit
definitionsgemäß männliche Wesen aus.
Das ist die
einzige Aufgabe dieser grammatikalischen Form.
Männliche Kollegen sind in "Liebe KollegInnen" weder genannt noch enthalten und damit nicht einmal "mitgemeint"
sondern explizit ausgeschlossen, noch klarer bei z.B. "BäuerInnen".
Die Betroffenen wurden dazu vorher nicht gefragt, der notwendige "Respekt" und "Partizipation" fehlen.
Die behauptete "inklusive" Bedeutung von "BäuerInnen" ist nur postuliert und entbehrt jedes Beweises.
Genauso gut könnte ich behaupten, "FRau" würde auch Männer bezeichnen oder
"ArschLoch" wäre eine Ehrenbezeichnung, um mich dadurch einer möglichen Strafverfolgung zu entziehen.
Das alles ist durchaus so gewollt, wenn man sich den jahrelangen Hass und die Hetze gegen den
"Alten weißen Mann" ansieht, was "natürlich nicht" sexistisch, rassistisch und altersdiskriminierend ist,
sondern nur alte weiße Männer "canceln" soll,
aufgrund ihres Alters, ihrer Rasse und ihres Geschlechtes.
Nach Belieben kann man dann jeden realen "alten weißen Mann" in diese Kategorie einsortieren
oder auch nicht, je nachdem was in der eigenen Argumentation gerade oportun erscheint.
Außerdem wird selektiv "gegendert".
Nazis, Neonazis,
Sexualstraftäter und Neandertaler * sollen rein männlich bleiben,
ebenso wie die sexistische Wortschöpfung
"Mansplaining" *,
die Männer insgesamt - unberechtigt - als doof, überheblich und übergriffig labelt,
Frauen aber - ebenfalls unberechtigt - von diesen Eigenschaften in Gänze freispricht,
oft mit dem Ziel, Männer von jedem relevanten Diskurs auszuschließen.
Wie "respektvoll", "sensibel" und "inklusiv" und vor allem wie durchsichtig, verlogen und heuchlerisch.
(Anmerkung: Ein abschreckendes Beispiel für Womansplaning ist nach meiner Erfahrung
die Leitungsebene des Jugendamtes Neu-Ulm.
Für klärende Gespräche zur Aktenlage stehe ich gerne zur Verfügung. Belege sind vorhanden.)
Neben allen Männern werden aber noch alle Menschen mit Sehbehinderung oder geistiger Behinderung,
Menschen, die sich mit der deutschen Sprache schwer tun oder sie als Fremdsprache lernen und
zwischen 60% und 80% der deutschsprachigen Bevölkerung ausgeschlossen, die "Gendern" ablehnen.
Das alles wird als "Kollateralschaden" billigend in Kauf genommen, zur Durchsetzung einer fragwürdigen Ideologie.
"Gendern" wird in Behörden und Firmen mit "Richtlinien für gendersensible Sprache" durchgesetzt,
im gebührenbezahlten öffentlich rechtlichen Rundfunk dem Zuhörer und Zuschauer zwangsweise nähergebracht
und Studenten in ihren Arbeiten "nahegelegt", notfalls mit massivem Druck und Konsequenzen.
In Schule und Kindergarten haben meist Erzieherinnen und Lehrerinnen großen Einfluss auf unsere Kinder.
Im Internet und im realen Leben wird man z.T. zurechtgewiesen und angepöbelt, wenn man nicht "gendert".
Von Freiwilligkeit kann man daher nur sehr eingeschränkt reden.
Gott sei Dank reagieren manche Landesregierungen darauf und z.B.
Bayern und Hessen schieben Behörden und Schulen in diesem Punkt einen Riegel vor.
Zusammenfassend ist "Gendern"
das Gegenteil von respektvoll, "sensibel", "gerecht" und inklusiv,
dafür
sexistisch, da es Männer durch die rein weibliche Endung "-in" / "-innen" gezielt ausschließt
im Gegensatz zu einer Doppelnennung ("Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen"),
grammatikalisch falsch, in Konsequenz nicht mehr flüssig sprechbar, lesbar und schreibar,
uneindeutig und damit unbrauchbar z.B. in Gesetzestexten und Verträgen,
vor allem aber
demokratisch nicht legitimiert sondern von einer "elitären" aber lauten Minderheit durchgedrückt,
ähnlich wie in einem totalitären Staat, nur mit anderen, subtilen und manipulativen Mitteln.
Daher bleibe ich beim generischen Maskulinum und lade jeden ein, sich dadurch angesprochen zu fühlen.
Und wenn jemand das für sich nicht so
will, so ist das
seine Angelegenheit.
In der deutschen Sprache gibt es eine
Unsymmetrie und neben der generischen männlichen Form
"Lehrer" (nur der Wortstamm ohne geschlechtsspezifische Auszeichnungen wie "-in" oder Umlaute),
eine abgeleitete, movierte
rein weibliche Form "Lehrerin", mit der rein weiblichen Endung "-in"
aber
keine rein männliche Form, die nur männliche Lehrer meint.
Was im jeweiligen Einzelfall gemeint ist, ergibt sich aus dem Zusammenhang:
-
Am Fußgängerüberweg dürfen natürlich auch keine Fußgängerinnen überfahren werden.
-
Dass Schülerinnen zum Schuljahresende auch in die Ferien dürfen, kapiert jedes Kind.
-
Wenn ich aber frage: "Habt Ihr in Mathe einen Lehrer oder eine Lehrerin?",
so ist klar, dass mit "Lehrer" ein männlicher Lehrer gemeint ist.
-
Wenn ich morgens zum "Bäcker" gehe, so weiß jedes Kind, dass "der" nach getaner Arbeit schon lange
im Bett liegt und ich meistens in einer Filiale von einer freundlichen Verkäuferin bedient werde.
Erst durch die Existenz einer rein weiblichen Form "Lehrerin" bekommt das Wort
"Lehrer" die
inhaltliche Zweitbedeutung "männlicher Lehrer"
im Gegensatz zum englischen "teacher", der immer beide Geschlechter meint.
Aus diesem Grund ist es geradezu absurd, die
movierte rein weibliche Form "Lehrerin"
als generisch zu propagieren, mit oder ohne Sternchen und Klimbim.
Diese inhaltliche Zweideutigkeit der maskulinen Form stellt für die meisten Menschen kein Problem dar.
Nur Femministinnen und Social Warriors, oft studiert, promoviert oder gar habilitiert,
scheinen damit intellektuell deutlich überfordert zu sein.
Wenn das wirklich ein zu lösendes Problem darstellen sollte,
und die Betonung liegt auf
wenn,
dann müsste diese Unsymmetrie abgeschafft werden
und eine
symmetrische Lösung gefunden werden.
Hierfür gibt es - rein logisch -
genau 2 (noch dazu praktible) Lösungsansätze:
-
Es wird eine neue (ebenfalls movierte) grammatikalische Form eingeführt,
die nur Vertreter des männlichen Geschlechtes meint.
Nachteil: das 3. bis 237. Geschlecht sind damit nicht abgedeckt.
-
Die weibliche Form "-in" / "-innen" wird abgeschafft.
Das wäre dann vergleichbar mit der englischen Sprache,
in der es nur "teacher" aber keine "teacherin" gibt.
Damit wäre klar, dass sowohl Männer als auch Frauen gemeint sind
und auch jedes "andere Geschlecht".
-
Eine dritte Lösung und vielleicht der Königsweg wäre
ein Deutsch-Auffrischungskurs an der VHS oder eine Psychotherapie für
Menschen, die mit der deutschen Sprache - so wie sie ist - Probleme haben.
Vielleicht kann "frau" bei der Gelegenheit auch noch "ihre" Biologiekenntnisse
auf "Vorderfrau" bringen.
"Gendern" steht nicht auf obiger Liste, denn es löst die Unsymmetrie und
damit das "Problem" nicht auf, sondern bringt nur zusätzliche Probleme.
Das weiß natürlich auch jede "Soziologie- und Linguistikprofessorin",
oder andere treibende Kraft in der "Gender"-bewegung.
Aber es geht ja nicht um eine Problemlösung, sondern
um die mehr oder weniger zwangsweise
Durchsetzung einer Ideologie.
Das Problem an und für sich soll bestehen bleiben:
Das "ungerechte Patriarchat" als Mahnung auf immer und ewig,
implantiert in die Gehirne der Männer für ewige Schuldgefühle.
Die Frau als armes Opfer und der Mann als böser, toxischer Täter.
Opfer zu sein oder sich als Opfer zu inszenieren ist in der heutigen Zeit von Vorteil und cool.
(Siehe Fall Gil Ofarim - ohne die Sache hier inhaltlich oder rechtlich zu bewerten.)
Aber die falsche Opferinszenierung entwertet und entwürdigt die echten Opfer,
verunglimpft und zerstört falsche Täter, ist moralisch zutiefst verwerflich und
ist letztendlich auch für das vermeintliche Opfer ein unwürdiges Schauspiel und
langfristig kein Gewinn sondern spaltet die Gesellschaft und schadet dem sozialen Frieden.
Und ehrlich gesagt ist es auch sooo durchsichtig und sooo langweilig.
Bei Interesse empfehle ich das Buch
"SCHÄM DICH! Wie Ideologinnen und Ideologen bestimmen, was gut und böse ist" von Judith Seveniç Basad.